Samstag, 9. Mai 2009

relax !



gestern war ich nervös, angespannt, ... unrund.

die frage meiner freundin am telefon: SAUNA ?
beantwortete ich nach längerem nachdenken (hallo!!! hast du aufgelegt ?)
dann doch mit JA.
wie klug von mir.

heute zum frühstück spätes mittagessen in guter gesellschaft.
vater, mutter, kind, kind.
zander.
tricolore-nudeln.
gemüse.
spargel in speckmantel.
hmmm.
wie schön für mich.

nachmittags paradeiser-pflanzen eingegraben.
das gemüsebeet umgestochen.
gegossen.

geschlafen.
geträumt.
schön.

langer hundespaziergang.
den bisherigen erzfeind von mister ME getroffen.
die leine um den eigenen hals geschlungen, aber zu träge um einzuschreiten.
siehe da: aus feindschaft wurde freundschaft.

jetzt bin ich wieder im gleichgewicht.

Freitag, 8. Mai 2009

@ rosmarin




fassaden-malerei an einem haus in siena

OHNE WORTE





WIR SCHREIBEN MAI
UND ICH HAB FREI

Dienstag, 5. Mai 2009

rlz II

(restlebenszeit, 2. teil)

habe ein (für mich schönes ) bild entworfen:

mein alter schiebe ich vor mir her wie ein schneepflug den schnee.
"........."
"ohhh. mein alter!"

;)

derweilen meine räder im trockenen rollen...

:)

Donnerstag, 30. April 2009

restlebenszeit

sich der eigenen vergänglichkeit voll bewusst zu sein und sich dieser tatsache offenen auges zu stellen erfordert mehr kraft und ehrlichkeit als ich dachte.
letzten herbst war ich 60.
wieviele gute jahre liegen noch vor mir? wie lange bin ich kräftig genug, um zu verwirklichen, was ich verwirklichen will?
welche menschen tun mir gut, wer stärkt mich, wer erschöpft mich, wer trägt mich? wen trage ich? wer schenkt mir seine zeit? wer stiehlt sie mir?
was ist ballast, was ist hilfe?
was fällt leicht, was schwer?
halte ich es aus, kompromisse, die mir nicht guttun, nicht mehr zu leben?
kann ich alleine sein? welche ängste steigen auf?
besonders schwierig war es für mich, mir selbst gutes zuzubilligen.
so schnell kam schlechtes gewissen auf.
das aber schlecht ist, es heisst ja auch so.

im mai werde ich mit dem ausmisten fertig sein, das habe ich mir vorgenommen. und wer über die eigensinnige alte den kopf schüttelt, der soll es ruhig tun. schliesslich ist es mein leben, und ich will nicht verbittert enden, sondern lustig und leicht.

Dienstag, 28. April 2009

gene

oft werde ich gefragt woher ich die zuversicht und kraft nehme, immer wieder neu zu beginnen.
ich glaube es setzt sich aus mehreren talenten und eigenschaften zusammen:

da ist die fähigkeit, der wahrheit ins auge zu sehen und die ganze palette von empfindungen auszuleben. zu lachen, zu weinen, zu überlegen, pläne zu schmieden.
die komfort-zone verlassen zu haben und erwachsen zu agieren und zu reagieren.
eigenverantwortung nicht als wort sondern als gelebtes motto sehen.
selbst tun oder lassen.
anstrengungen nicht scheuen, auf die eigene kraft vertrauen.

vor allem aber ist es wohl hauptsächlich glück.
die positive einstellung zum leben, die neugierde und der humor, die körperliche gesundheit, die fähigkeit zur freude:
es ist in mir, ein glückliches erbe.
in den wogen meines bisherigen lebens wären so manche andere ertrunken oder nur mit groben schäden ans rettende ufer gespült worden.
auch ich lag oft schnaufend im nassen sand, sank schon tief, spuckte und gab mich fast auf.
aber eben immer nur fast.
ich dachte lange, bei anderen menschen läge es an bequemlichkeit oder schwäche, wenn unbill lähmt und es an kraft fehlt.
jetzt glaube ich es ist einfach glück oder pech.
die menschliche existenz: ausdruck von höheren mächten?
vielleicht wird gewürfelt.

Montag, 27. April 2009

der siebte mond




sibylle

der siebte mond fällt in eine zeit, die seit jahrtausenden mit fruchtbarkeitsriutalen/festen geifeiert wird.
die weibliche philosophie erschöpft sich aber nicht in ewiger fruchtbarkeit und vermehrung. so ist die mythengestalt, die diese zeit symbolisiert, auch keihe mutter, keine fruchtbarkeitsgöttin, sondern SIBYLLE, die prophetin, die sehende, die weise.
ihre wichtigste aufgabe war, zu SEHEN, welchen weg die gemeinschaft gehen wird.
sie lebten zurückgezogen und andächtig, horchten auf die sprache der natur, der tiere und der göttlichen eingebungen.
steine enthüllten ihre geheimnisse für sie ebenso wie pflanzen und tiere.
...
...
sie bereiteten sich durch fasten und das trinken bestimmter tees auf das orakel vor. sie konnten entweder im feuer heiliger hölzer oder in einer wasserschale, im rauch von kräutern oder im flug der wolken sehen und lesen.

der siebte mond fällt in eine zeit, wo einem hören und sehen vergehen kann, nämlich zu walpurgis, in der frei-nacht.
zu walpurgis zeigte sich (und zeigt sich hoffentlich), daß "weiblich" viele schattierungen hat.


das tier dieses siebten, geheimnisvollen mondes ist die EULE.
sie verkörpert weisheit und voraussicht, aber auch telepathische fähigkeit.

die pflanze dieser zeit ist die SCHAFGARBE: ihre säfte heilen vor allem krämpfe, übermässige blutungen, sie heisst auch augenbraue der venus, frauendank oder frauenkraut, blutstillkraut oder wundkraut.
schafgarbenstängel können auch als orakelstäbe verwendet werden, zum beispiel für das i ging.

deine patin in dieser zeit ist sibylle, die prophetin, thema ist hell-sehen und wahr-sagen.

(luisa francia)

Freitag, 24. April 2009

zwei gute vierterln

deshalb fuhr sie vom wein- ins waldviertel.
auf bisher unbekannten kleinen nebenstraßen, sehr früh am morgen, in aller ruhe und mit guter musik.
traf die beste freundin beim frühstück an, schenkte sich kaffee ein, griff nach der gartenzeitschrift am tisch, lehnte sich im alten küchensessel zurück, seufzte.
streifte schuhe und sorgen ab, schlüpfte dann in ihre gummistiefel, liess den hund von der leine, ja, einfach so, trotz zaunlosem grundstück am waldrand.
gemeinsam begannen die frauen mit der gartenarbeit.
zuerst schweigend, schauend, staunend, lächelnd.
dann, auf spaten und grabegabel gestützt, ein wenig von den anstrengenden jobs parliert.
die behinderten-betreuerin und die ärztin in einer psychiatrie lernten wieder einmal voneinander.
dann vorsichtiges herantasten an die ganz privaten themen.
offene herzen und arme.
sie machten einen langen spaziergang, lobten den mustergültigen hund, tranken aus der quelle, sprangen über den bach, bewunderten blühende obstbäume, bemerkten die sumpfdotterblumen.
die inzwischen 89-jährige mutter der freundin wurde besucht, die gerade ihren rasen mähte und stolz erzählte, du, schau, ich hab schon das holz für den nächsten winter gelegt, jeden tag 30 minuten. wollt ihr ribieselsaft trinken? selbst gemacht! wenn ihr mich mit dem auto abholen kommt, lad ich euch abends zum essen ein, in harbach. dort machen sie die würste selbst, und die wirtin ist nett.
aber gerne doch, wir kommen um 6.
für das geplante lagerfeuer war die nacht zu kühl.
lieber das feuer im ofen anfachen, dazu apfeltee mit ingwer und eine flasche wein.
ein wenig lachen, ein wenig weinen, ein wenig philosophieren.
tief und lang schlafen.
baden.
schafkäse, oliven, schinken, frische kräuter, tee.
pflanzen wässern, vögel beobachten, am bach steine in die hand nehmen.
ruhe, geborgenheit, verständnis.
die abfahrt etwas hinausgeschoben, weil der freund der freundin noch umarmt werden musste, der rücksichtsvoll das treffen nicht störte.
sie hat vergessen ihm zu sagen, wie angenehm es war, mit den frisch geschliffenen gartenscheren zu hantieren.
ach, egal, die freundin wird es erwähnen, die vergisst sowas nicht.

Mittwoch, 15. April 2009

kleine pause

obwohl das wetter nach wie vor herrlich ist, werde ich mich um einiges kümmern, das ich eigentlich noch etwas verschieben wollte.

deshalb reise ich nächste woche zu meiner freundin ins waldviertel, ich brauche ein lagerfeuer auf ihrer waldlichtung, meinen schlafsack, eine flasche wein, ruhe, alleine-sein, glut und sterne.

es geht mir gut.
meine freundinnen sind spitzenklasse.

Dienstag, 14. April 2009

manituo usw, teil II

mein budget für april: verplant, nix mehr für schnickschnack über.
strom- und gasrechnung noch nicht bezahlt.

trotzdem zum gärtner meines vertrauens gefahren, zu heftig war die begierde...
am dortigen parkplatz festgestellt: das geldbörsel ist nicht mitgekommen, es wollte am küchentisch weiterhin ruhen.
gutes, gescheites ding!

kleine landpartie (benzin war reichlich vorhanden) entschädigte.
vielleicht habe ich morgen eh keine lust.
oder es regnet.

manitou ist wirklich gut

wie bei der testsiegerin nachzulesen, ist garteln sex im alter.
dem kann ich nur zustimmen.
momentan krieg ich grad nicht genug. ;)

Montag, 13. April 2009

unrettbar, glaub ich

heftiges wühlen in der gartenerde.
steigerlweise pflanzen angeschleppt.
mit den bewohnern im behinderten-wohnheim einen wirklich grossen rosengarten mit 40 lavendel und 70 blaukissen dazwischen angelegt.
pläne für den gemüsegarten erstellt.
das ganze zwischen zwei nachtdiensten, natürlich freiwillig.

daheim den garten beäugt und bearbeitet.
weils so schön ist auch die fenster geputzt.
im gartenbett gelegen und ein buch gelesen.
mit dem hund ausgiebig gespielt.
unmengen kaffee getrunken.

eine freundin besucht und tipps für bepflanzungen gegeben.
kaffee getrunken. (schon wieder !)
die nicht-enkelin abgeholt, die mir beim herumkrautern gegen taschengeld hilft.
eine andere freundin besucht, mit ihr über gott, die welt,auch ihre nervige mama geplaudert, dabei immerhin WASSER getrunken.
pflanztöpfe herumgetragen und arrangiert.

sorgen beiseite geschoben, deshalb auch noch reichlich gelacht.
über kümmernisse kümmere ich mich bei schlechtem wetter, das eh bald kommen wird, so schön, wie es jetzt gerade ist !

ach ja: zwischendurch auch ostereier versteckt und beim suchen geholfen.
gepeckt wurde auch.
ostern hat spass gemacht, jawohl.

Donnerstag, 9. April 2009

der sechste mond




"fata morgana"

das ist die zeit der feen, zwerge, mystischen gestalten.
es wird immer schwerer, sie zu entdecken.
die feen halten sich gerne in der nähe von gewässern und auf felsen auf.
sie wohnen unter alten wurzelstöcken und in berghöhlen.
sehen kann sie nur, wer viel liebe und geduld mitbringt.
sie können sich materialisieren und die menschen prüfen. du kannst einer fee begegnen und es nie erfahren. andererseits kannst du die augen offen halten, dann ereignen sich die merkwürdigsten dinge - keine illusionen, sondern verbindungen zur anderen welt.
zweige fallen plötzlich vor dir auf diererde und bewahren dich vor einem falschen schritt. oft musst du auskunft geben oder deinen letzten proviant teilen, oder eine bettlerin ist der schlüssel zur anderen welt.
an deinem geiz oder deiner vernunft könntest du scheitern!

die zeit des sechsten mondes fällt in die zeit um ostern.
viele bräuche haben eine magische funktion:
du backst, was du materialisieren willst. du backst, was du dir wünscht, und schenkst das gebäck einer fee.

das tier dieser zeit ist der hase, uraltes symboltier des mondes und der ständigen erneuerung des lebens.

die pflanze des sechsten mondes ist die pfefferminze. sie ist reinigend, heilend und vor allem erhellend.
starker minzetee klärt die gedanken und macht das gehirn für wahrnehmungen aufnahmefähig.
mit pfefferminze können feen gerufen werden, ebenso wie mit schlüsselblumen (himmelsschlüsseln, der schlüssel zum himmel).


deine patin in dieser zeit ist die fee, und das thema ist vision.

(lusia francia)

FROHE OSTERN !

Dienstag, 7. April 2009

huch ;)

die katze hatte heute den ersten zeck...

wie war das mit "endlich saisonbeginn ?"
kein vorteil ohne nachteil.
schliesslich kann man nicht alles haben!

Sonntag, 5. April 2009

kinder , kinder ;)

ächz.
also das fitness-studio ist ein sch**ssdr*ck dagegen:

nächtens, nach nicht gerade unerheblichem sekt-genuss, liess ich mich verleiten, den kinderspielplatz zu besuchen und im mondschein die GERÄTE ZU BENUTZEN:

kennen sie das seil mit dem barhocker dran, also den verkehrt rum montierten barhocker? wo man sich draufhockt und dann am seil schwebend bergab zischt?
ich kenn es jetzt.
yippie

und vollrausch für arme? dieses karussell-artige ding mit dem lenkrad in der mitte, womit man sich in unglaublich schnelle umdrehungen bringen kann?
ja? das kenn ich jetzt auch. keuch. schwindel. trotzdem: jubel.

und diese schaukel mit dem suppenteller für riesen an ketten?
hähä, die kenn ich jetzt auch. *zufrieden grunzt*.
ich liess mich schaukeln, und dieses gerät lernte auch mister me kennen. lustiges kerlchen. obwohl er die rutsche verweigerte, obwohl sein grosser freund bellend vorzeigte wies geht... *fast eingeschlafen ist*

ich glaub, das war die feier anlässlich der guten blut-werte.
prost und hähä.
was sich die menschen, die ganz ganz bestimmt im finstern hinter ihren vorhängen gestanden sind, gedacht haben, ist mir blunzenwurscht.
um diese zeit schlafen anständige menschen sowieso.
aber heute bin ich fix und foxi, weil ja nimmer 20, und überhaupt und ausserdem.

YES
schliesslich bereut man nur die dummheiten, die man nicht gemacht hat.

Samstag, 4. April 2009

seufz

das wetter ist ja HERRLICH !!!

von den winterstieferln in die schlapfen, statt handwärmer gartgenhandschuhe, das TUT SOOO GUT.
richtig beflügelt fühl ich mich.



:)

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

OHA !
Wie es halt so ist im Leben bin ich da und doch nicht...
datja - 3. Mär, 19:30
bleiben haette auch was...
bleiben haette auch was fuer sich;-)
la-mamma - 13. Aug, 21:18
na dann, gut umzug!
na dann, gut umzug!
bonanzaMARGOT - 4. Jun, 07:18
UMZUG
ICH WERDE UMZIEHEN: ZU WORDPRESS Es wird bissi dauern....
datja - 28. Mai, 20:38
Ich kann Wordpress empfehlen,...
Ich kann Wordpress empfehlen, weil ich auch kostenlos...
NBerlin - 28. Mai, 11:53

Links

Suche

 

Status

Online seit 6323 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 3. Mär, 19:30

Credits


datjas gezeiten
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development